Cansu Öztürk, DDS, MSc, absolvierte ihre Fachausbildung in Endodontologie an der Marmara-Universität (DUS, 2012–2016) und war anschließend Assistenzprofessorin und Leiterin der Abteilung für Endodontologie an der Yeni Yüzyıl Universität (2016–2019). Forschungsschwerpunkte: Stammzellanwendungen und Probiotika in der Endodontologie — peer-reviewed publiziert. Mitglied der ESE, AAE und TED. Unter Operationsmikroskop findet sie MB2-Kanäle, die in 60–75 % aller Oberkiefer-Molaren vorkommen und in der Standard-Endodontie häufig übersehen werden.
Während ihrer Fachausbildung an der Marmara-Universität (Doktora Uzmanlık 2012–2016) und ihrer Zeit als Assistenzprofessorin an der Yeni Yüzyıl Universität (2016–2019) konzentrierte sich Cansu Öztürk auf zwei Forschungsschwerpunkte in der Endodontologie:
Die Forschungsergebnisse sind in peer-reviewed Journalen veröffentlicht und auf nationalen und internationalen Kongressen präsentiert worden. Mitautorin der Studie „Influence of Different Restoration Techniques on Fracture Resistance of Root-filled Teeth: In Vitro Investigation“ in Operative Dentistry (2018). Klinische Konsequenz für die GC Clinic: Mikroskop-gestützte Untersuchung des Pulpenbodens bei OK-Molaren ist Standard, nicht Ausnahme. MB2-Kanäle treten in 60–75 % der oberen ersten Molaren auf — wer sie nicht sucht, findet sie nicht.
Zahn wurde in Wien wurzelbehandelt, Schmerzen bleiben oder kehren nach Wochen zurück. Röntgen zeigt apikale Aufhellung. Häufigste Ursache: MB2 übersehen.
Zahn wurde bereits 2× nachbehandelt, Beschwerden bleiben. Häufigste Empfehlung aus Wien: Extraktion + Implantat. Vor der Extraktion: Mikroskop-Check bei uns.
Vor ästhetischer Großbehandlung (16 Veneers, Kronen) prüfen wir ALLE relevanten Zähne endodontisch — keine Smile Design auf Zahn mit okkulter apikaler Läsion.
Vergrößerung 2.5× bis 20×. Ermöglicht Identifikation von Kanaleingängen, die ohne Mikroskop schlicht unsichtbar sind.
Ultra-Low-Dose-Protokoll. 3D-Darstellung der Kanalanatomie — besonders bei MB2-Verdacht essentiell.
Einmal-Verwendung. Thermisch behandeltes Nickel-Titan für flexible Aufbereitung gekrümmter Kanäle.
Typische klinische Konstellation: Zahn 26 (OK linker erster Molar), Erst-Endo, später Wiederholungs-Endo, persistierender Dauerschmerz. Das hochauflösende CBCT zeigt eine 3-Kanal-Füllung — und einen vierten Kanal (MB2) mit apikaler Aufhellung. Therapie unter Operationsmikroskop: Revision, Auffindung und Aufbereitung des MB2 mit Ultraschall-Diamantspitzen, biokeramische Obturation. Ergebnis bei korrekter MB2-Identifikation: deutlich verbesserte Erfolgsraten gegenüber wiederholter Standard-Revision ohne Mikroskop.
Patientenfall-Beispiele (anonymisiert) auf Anfrage einsehbar — Dokumentation nach DSGVO Art. 9 mit ausdrücklicher Einwilligung.
Wenn Sie eine Wiener Extraktions-Empfehlung haben oder eine Endo, die Schmerzen bleibt — bevor Sie den Zahn verlieren, senden Sie uns das Röntgen. 48 Stunden Antwort, kostenlos, unverbindlich.